
Kunstfreunden ist Udo Lindenberg für seine poppigen, coolen Bildwerke bekannt die vor Farbe nur so sprühen. Schlaglichter auf seine Lieblingssongs und Themen. Udo´s Werke zeigen so viel Lebensfreude und Jugentlichkeit, so dass wir uns meistens nicht bewusst machen: Udo hat die 78 bereits überschritten.

Erst im zarten Alter von damals 76 Jahren landet er als Musiker, zusammen mit Apache 207, seinen ersten Nummer-1-Hit. Die Hit-Single schlug ein wie ihr Titel, einfach Kometenhaft. Mit dem Rapper Apache 207, zeigte Udo seinen Fans, dass er noch längst nicht zum alten Eisen gehört. Musikalisch, wie auch als bildender Künstler spricht Udo Lindenberg viele jüngere Menschen an. Ob das an seiner jugendlichen Lebenseinstellung liegt? Diese Frage war uns eine nähere Untersuchung wert.
Rockmusiker, Schriftsteller und Maler: Multitalentiert unterwegs und immer einen eigenen Kopf
In mancherlei Hinsicht ist Udo Lindenberg ein Spätstarter. Obwohl seine Musikalben vielfach Gold-Status erlangten, stand er 2008 mit 62 Jahren erstmals mit „Stark wie Zwei“ an der Spitze der deutschen Charts.
Udo gebührt der Verdienst, der westdeutschen Rockmusik zu Bekanntheit auch im international verholfen zu haben. In der Zeit des geteilten Deutschlands lagen ihm seine Fans in der ehemaligen DDR sehr am Herzen. Mit dem Song „Sonderzug nach Pankow“ gab er seinem Wunsch Ausdruck, auch einmal in

der DDR ein Konzert geben zu dürfen. Eine Tournee war für 1984 auch bereits geplant gewesen, bevor die DDR-Staatsführung sie wieder absagte.
Scheu oder Angst im Umgang mit „großen Tieren“ hatte Udo Lindenberg nie. Erich Honecker schickte er 1987 eine Lederjacke – bezugnehmend auf den Song Sonderzug nach Pankow. Ebenso schenkte er dem DDR-Staatsoberhaupt bei seinem ersten Besuch in der Bundesrepublik eine E-Gitarre. Diese war mit dem Slogan „Gitarren statt Knarren“ beschriftet. Themen wie Frieden, soziale Missstände oder Zwischenmenschlichkeit prägen noch immer seine Songtexte. Udo Lindenberg hat eine Meinung und bezieht Stellung. Während der Coronakrise appellierte er an die Vernunft der Menschen und wandte sich damit gegen krude Verschwörungstheorien.

Er engagiert sich in der Afrika-Hilfe und in dem 2000 von ihm gegründeten Projekt „Rock gegen Rechts“. Udo ist Ehrenbürger seiner Geburtsstadt Gronau in Westfalen sowie seiner Lieblingsstadt Hamburg. Dort logiert Udo Lindenberg seit Jahrzehnten im Hotel Atlantic und outet sich auch gern als bekennender Porsche-Fahrer.
Der vielseitig begabte Künstler passt in keine Schublade. Das wissen auch die Menschen, die seit den 1990er-Jahren seine Karriere als bildender Künstler verfolgen. Werke von ihm finden sich heute unter anderem im Kanzleramt und im Haus der Geschichte in Bonn. Bunt, optimistisch und lässig wie er selbst, entziehen sich Werke von Udo Lindenberg keiner künstlerischen Einordnung. Sein bildnerisches Alter Ego mit dem charakteristischen Hut, der Sonnenbrille, oft mit Zigarre und Champagnerglas scheint Udo seine Jugendlichkeit zu erhalten.

Nicht umsonst beschwört Udo immer wieder mit seinen Bildern die Möglichkeit, neu zu beginnen und sich neu zu erfinden. Diesen Optimismus lebt der Künstler selbst. Mit seinem Gaststar Apache 207 bewies er, dass er die Nähe zu der jüngeren Generation, die mit Rap & Co. aufgewachsen ist, nicht nur nicht scheut, sondern sucht. Hier öffnen sich ihm auch die Medien und das Streamingverhalten der Generation Z. Udo bleibt nicht stehen, sondern nimmt Veränderungen auf. Hut ab!

Möchten Sie sich von Udo Lindenbergs Kunst-Hits in unserer Galerie inspirieren lassen? Dann besuchen Sie uns gerne in der Karolingerstr. 32 in 46295 Bocholt. Zu weit weg? Dann einfach hier Online Infos holen und Kunstwerke checken!
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